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Betriebsdokumentation NSI-Events

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Kategorie: Anwendungen & Software › Fachverfahren
Version: 1.0
Erstellt: Juni 2026
Verantwortlich: IT-Abteilung, NSI e.V.


Zweck

Die Anwendung NSI-Events dient der Verwaltung und Bereitstellung von Veranstaltungsdaten des Niedersächsischen Studieninstituts für kommunale Verwaltung e.V. Sie wird als Java-Webanwendung auf einem Jetty Application Server betrieben und nutzt Microsoft SQL Server Express als Datenbankbackend.


Systemübersicht

Architektur

Die Anwendung folgt einer klassischen dreischichtigen Architektur:

Client-Browser → Jetty Application Server (Port 8083) → Microsoft SQL Server Express

Komponentenübersicht

Komponente

Beschreibung

Betriebssystem

Microsoft Windows Server

Java Runtime

Java Runtime Environment (JRE)

Application Server

Eclipse Jetty 9.x

Anwendung

NSI-Events (Grails 2.x / WAR-Deployment)

Datenbank

Microsoft SQL Server Express

Kommunikationsport

TCP 8083

Installationspfade

Komponente

Pfad

Jetty-Installation

C:\jetty

Webanwendung (WAR)

C:\jetty\webapps\nsi-events

Konfiguration

C:\jetty\resources

Logdateien

C:\jetty\logs


Start und Betrieb

Manueller Start

Falls Jetty nicht als Dienst konfiguriert ist, kann die Anwendung manuell über PowerShell gestartet werden:

powershell

cd C:\jetty
java -jar start.jar

Der Start war erfolgreich, wenn folgende Meldung in der Konsole erscheint:

Started ServerConnector{HTTP/1.1}{0.0.0.0:8083}

Hinweis: Beim manuellen Start muss das PowerShell-Fenster geöffnet bleiben. Wird es geschlossen, stoppt der Jetty-Server.

Betrieb als Windows-Dienst (empfohlen)

Für den Dauerbetrieb sollte Jetty als Windows-Dienst installiert werden:

powershell

cd C:\jetty
java -jar start.jar --install

Dienst starten:

powershell

net start jetty

Status prüfen:

powershell

Get-Service jetty

Funktionsprüfung

Lokaler Zugriff (auf dem Server)

http://localhost:8083/nsi-events

Netzwerkzugriff (von einem Client-Rechner)

http://SERVERNAME:8083/nsi-events

oder über die IP-Adresse:

http://SERVER-IP:8083/nsi-events

Betriebsüberwachung

Port prüfen

powershell

netstat -ano | findstr 8083

Erwartetes Ergebnis:

TCP    0.0.0.0:8083    0.0.0.0:0    LISTENING    <PID>

Java-Prozess prüfen

powershell

Get-Process java

SQL-Server-Dienst prüfen

powershell

Get-Service MSSQL*

Netzwerkverbindung von einem Client testen

powershell

Test-NetConnection SERVERNAME -Port 8083

Erwartetes Ergebnis: TcpTestSucceeded : True


Logging

Logdatei

Inhalt

C:\jetty\logs\jetty.log

Serverbetrieb, Requests

C:\jetty\logs\stderr.log

Fehlermeldungen

C:\jetty\logs\stdout.log

Systemmeldungen, Startprotokoll


Datensicherung

Folgende Komponenten sind regelmäßig zu sichern:

Komponente

Sicherungsintervall

Bemerkung

SQL-Datenbank

Täglich

Vollsicherung über SQL Server Agent oder manuelles Backup

Jetty-Konfiguration (C:\jetty\resources)

Bei Änderungen

Versionierte Ablage empfohlen

WAR-Datei (C:\jetty\webapps)

Bei jedem Deployment

Archivierung der eingesetzten Version

Anwendungskonfiguration (nsi-events-config.groovy)

Bei Änderungen

Enthält Datenbankverbindung und anwendungsspezifische Parameter


Verantwortlichkeiten

Aufgabe

Verantwortlich

Systembetrieb und Verfügbarkeit

IT-Abteilung

Datenbankbetrieb

IT-Abteilung

Backup und Wiederherstellung

IT-Abteilung

Patchmanagement

IT-Abteilung

Anwendungsbetreuung (fachlich)

Fachbereich


Bekannte Einschränkungen

Die Anwendung basiert auf Grails 2.x und Jetty 9.x. Dieser Stack ist stabil im Betrieb, wird jedoch nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Für den produktiven Dauerbetrieb wird empfohlen, Jetty hinter einem Reverse-Proxy (z. B. IIS oder Nginx) mit TLS-Terminierung zu betreiben, sodass Endanwender über HTTPS (Port 443) zugreifen und der Jetty-Server nur intern auf Port 8083 erreichbar ist.