Dokumenten-ID: KB-LAB-001
Kategorie: Infrastruktur / Testumgebung
Standort: Hannover – Wielandstraße 5
Verantwortlich: IT-Betrieb / IT-Governance & Projekte
Status: Aktiv
Letzte Aktualisierung: Juli 2026
1 Zweck und Einordnung
Die Laborrechner dienen der kontrollierten Abbildung definierter Nutzungsszenarien innerhalb der Organisation. Ziel ist es, Konfigurationen, Sicherheitsmaßnahmen, Softwarestände und Betriebsmodelle realitätsnah, reproduzierbar und prüfbar zu testen, bevor diese produktiv ausgerollt oder organisatorisch freigegeben werden.
Die Systeme sind nicht für den Regelbetrieb vorgesehen, sondern für:
Referenz- und Vergleichszwecke
Prüf- und Testszenarien
Abnahme neuer Konfigurationen
Sonderfälle (z. B. Prüfungsbetrieb, Bibliothekszugang, Infomonitore)
2 Standort und Zugang
Eigenschaft | Wert |
|---|---|
Standort | Hannover |
Adresse | Wielandstraße 5 |
Raum | noch nachzutragen |
Raumtyp | IT-Labor / Testumgebung |
Zugriff | Eingeschränkt – nur berechtigte Personen |
3 Übersicht der Laborrechner
Nr. | Szenario / Rolle | Beschreibung | Seriennummer |
|---|---|---|---|
1 | Verwaltungsmitarbeiter / hauptamtlicher Dozent | Referenzsystem für Standardarbeitsplatz inkl. Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten | 8RMZNC4 |
2 | Bibliothek – Recherche-PC | Öffentlich zugängliches Recherche- und Informationssystem mit eingeschränkten Rechten | 5SMZNC4 |
3 | Prüfungsnotebook | System für Prüfungsbetrieb, ggf. offlinefähig und mit restriktivem Nutzer- und Softwareprofil | 3TMZNC4 |
4 | Infomonitor-Notebook | Anzeige- und Präsentationssystem (z. B. Aushänge, Infoscreens) | DNLZNC4 |
5 | Ausleih-Notebook (Unterricht / Präsentation) | Temporäre Nutzung für Lehre, Schulungen und Präsentationen | JNLZNC4 |
6 | Reserve / zukünftige Teststellungen | Neutrales Referenzsystem für spätere Szenarien oder Pilotprojekte | FTMZNC4 |
4 Netzwerk und Sicherheit
4.1 Netzanbindung
Die Laborrechner sind über einen dedizierten Switch angebunden. Die Netzanbindung unterscheidet zwischen zwei Betriebszwecken:
Provisionierung (Ports 5–10):
Die Switch-Ports 5–10 sind ausschließlich für die Ersteinrichtung und Provisionierung der Geräte vorgesehen. Über diese Ports ist das Internet frei erreichbar. Interne Ressourcen (Active Directory, Fileserver, interne Applikationen) sind aus diesem Segment heraus nicht adressierbar.
Testbetrieb (übrige Ports):
Für den regulären Test- und Laborbetrieb werden die Geräte an die übrigen Switch-Ports angeschlossen. Über diese Ports sind interne Ressourcen erreichbar, sodass die Testszenarien unter realistischen Bedingungen (Domänenanbindung, Zugriff auf interne Dienste, GPO-Anwendung) durchgeführt werden können.
Zweck | Ports | Internet | Interne Ressourcen |
|---|---|---|---|
Provisionierung | 5–10 | Ja | Nein |
Testbetrieb | Übrige Ports | Ja | Ja |
4.2 Sicherheitsbewertung
Die Trennung zwischen Provisionierungs- und Testports stellt sicher, dass:
Geräte während der Ersteinrichtung isoliert vom internen Netz provisioniert werden können
Im Testbetrieb realistische Bedingungen mit Zugriff auf interne Ressourcen hergestellt werden
Fehlkonfigurationen während der Provisionierung das interne Netz nicht kompromittieren
Die Laborumgebung unabhängig betrieben und zurückgesetzt werden kann
4.3 Offene Punkte – Netzwerk
VLAN-Zuordnung je Szenario – in Klärung
Proxy- / Firewall-Regeln (falls abweichend) – in Klärung
WLAN vs. LAN je Gerät – zu definieren
5 Abgrenzung zum Produktivbetrieb
Die Laborsysteme unterliegen bewusst anderen Regeln als der Produktivbetrieb:
Keine dauerhafte Nutzerzuordnung – Geräte werden szenariobezogen, nicht personenbezogen betrieben
Gezielte Änderungen – Konfigurationsänderungen dürfen bewusst und dokumentiert vorgenommen werden
Entscheidungsgrundlage – Testergebnisse dienen als Grundlage für produktive Freigaben und Rollouts
Rücksetzbarkeit – Systeme können jederzeit neu aufgesetzt oder auf einen definierten Ausgangszustand zurückgesetzt werden
6 Betrieb und Verantwortlichkeiten
Funktion | Zuständigkeit |
|---|---|
Betriebsverantwortung | IT / IT-Betrieb |
Fachliche Bewertung | Jeweilige Fach- oder Querschnittsbereiche |
Änderungen | Nur nach vorheriger Abstimmung und Dokumentation |
Inventarisierung | Bestandteil des zentralen IT-Inventars |